in der dem Wesen der Emotion, der Vernunft und der Rolle gesellschaftlicher Erziehung durch die Zusammenarbeit und Expertise der „anderen“ nachgespürt wird. Auf mehreren Ebenen verweist Sterry auf die konkrete Erforschung eines „elastischen Ichs“, sowohl im Publikum wie auch bei ihr als schaffende Künstlerin selbst.

Als erstes und zugleich als letztes Element führt ein mehrzeiliges, umgangssprachliches Gedicht in die Ausstellung ein; mit einfachen Lettern auf ein großformatiges Papier gemalt, ist es von körperlicher Direktheit, alltäglicher Leichtigkeit und sprachlicher Düsterkeit durchzogen und wird zum visuell erfahrbaren Abbild einer Erfahrung von Elastizität: Frei schwebend zwischen Abgrund und Bodenhaftung.

1Vgl: (https://www.nzz.ch/karriere/studentenleben/achtung-dies-ist-eine-trigger-warnung-ld.134543)

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